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Diese Frage hat mich auf meinem eigenen Weg lange beschäftigt.

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Die klare Antwort ist: Nein.

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Eine ADHS-Diagnose lässt sich aus einer Human Design Chart nicht ablesen.

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Human Design ist für mich eine wertvolle zusätzliche Ressource, um einen Menschen in seiner Individualität tiefer zu verstehen. Ich nutze es, um persönliche Zugänge zu seiner Motivation, seinen Bedürfnissen und einer unterstützenden Umgebung zu entwickeln.

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Als Fachperson für ADHS und Human Design verbinde ich diese beiden Perspektiven. Daraus entwickeln wir zusammen konkrete Möglichkeiten, die euch im Alltag unterstützen.

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Kann man ADHS im Human Design sehen?

Was bringt genau diesen Menschen ins Tun?

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«Wofür soll ich das lernen?»

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Diese Frage nehmen wir ernst. Wenn wir ein Kind mit ADHS beim Lernen begleiten, suchen wir nach dem, was eine Aufgabe für dieses Kind interessant und sinnvoll macht. Wir knüpfen an seine Neugier, seine Interessen und das an, was ihm persönlich etwas bedeutet.

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Human Design ist für mich dabei eine wertvolle zusätzliche Ressource. Ich beziehe die Grundmotivation und die Sichtweise ein, um weitere Zugänge zu erkunden und daraus konkrete Ideen für die Begleitung zu entwickeln.

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Stehen Gemeinschaft und Austausch im Vordergrund, gestalten wir Lernen gemeinsam: mit einem Freund, beim gegenseitigen Abfragen oder indem dein Kind jemandem erklärt, was es herausgefunden hat.

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Will dein Kind Zusammenhänge verstehen und Dingen auf den Grund gehen, greifen wir seine Fragen auf. Wir recherchieren, untersuchen und verbinden den Lernstoff mit einem Thema, das es begeistert.

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Ist deinem Kind Selbstständigkeit wichtig, bekommt es Gestaltungsspielraum: Es wählt beispielsweise das Material, die Reihenfolge oder die Form, in der es sein Wissen zeigt.

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So suchen wir den persönlichen Sinn hinter einer Aufgabe und einen Zugang, über den dein Kind sich leichter darauf einlassen kann.

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ADHSler sind Erfahrungslerner - sie lernen durch eigene Erfahrungen, wir gestalten dafür einen sicheren Rahmen

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Erfahrungslernen hat einen wichtigen Platz in meiner Begleitung von Menschen mit ADHS. Wir bauen auf Ausprobieren, Entdecken, Wiederholen und den Erfahrungen auf, die dabei entstehen.

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Brüche werden zum Beispiel beim Teilen einer Pizza sichtbar. Mengen und Verhältnisse brauchen wir, wenn wir das Rezept für den Lieblingskuchen verändern. Beim Planen und Bauen eines eigenen Projekts bekommen Messen, Rechnen und das Einhalten einer Reihenfolge einen unmittelbar erlebbaren Zweck.

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Wir greifen Interessen auf und verbinden sie mit dem, was gelernt werden soll. Dabei darf etwas misslingen, verändert und nochmals versucht werden. Aus einer eigenen Erfahrung entstehen neue Fragen und nächste Schritte.

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Eine Umgebung gestalten, die unterstützt

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Auch die Umgebung beziehe ich im Human Design gezielt ein. Daraus entwickle ich mit dir Ideen für den Lern- oder Arbeitsplatz.

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Steht beispielsweise ein starkes Bedürfnis nach Sicherheit im Vordergrund, beginnen wir beispielsweise beim Sitzplatz: die Wand im Rücken, den Eingang im Blick, angenehmes Licht und ein gemütlicher, geschützter Ort. Ein Kissen, eine Decke oder ein abgeschirmter Bereich können dazugehören. Wir gestalten einen Platz, an dem dein Kind sich geborgen fühlen und zur Ruhe kommen kann.

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Braucht es Übersicht, schaffen wir bewusst eine freie Arbeitsfläche, legen das benötigte Material bereit und machen den nächsten Arbeitsschritt sichtbar.

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Spielt Bewegung eine wichtige Rolle, beziehen wir einen Arbeitsplatz im Stehen, bewegtes Üben oder kurze Bewegungsphasen ein. Wörter oder Rechnungen lassen sich auch beim Gehen oder Trampolinspringen abfragen.

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Diesen Blick nutzen wir ebenso bei Erwachsenen: Wie steht der Schreibtisch? Welche Geräusche und Lichtquellen wirken auf den Arbeitsplatz ein? Welche Anordnung erleichtert den Überblick und den Einstieg in eine Aufgabe?

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Welche Hilfsmittel versuchen wir zuerst?

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Aus meiner Arbeit mit Human Design und unserem Gespräch wählen wir erste Hilfsmittel aus, die wir gezielt einsetzen:

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  • Für sichtbare Zusammenhänge: eine Skizze, farblich gegliederte Unterlagen, Bildkarten oder eine übersichtliche Aufgabenfolge.

  • Für Lernen über Zuhören und Erzählen: Lernstoff laut erklären, eine eigene Audioaufnahme erstellen oder Inhalte mit einer Geschichte verbinden.

  • Für begreifbares Lernen: Bausteine, Figuren, Knete oder Alltagsgegenstände, mit denen wir Inhalte darstellen und ausprobieren.

  • Für eine passende Geräuschumgebung: einen ruhigeren Lernort, Kopfhörer oder bewusst gewählte Hintergrundmusik.

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Wir beginnen mit einer überschaubaren Auswahl und schauen gemeinsam, was sich verändert: Wie fällt der Einstieg leichter? Wird eine Aufgabe verständlicher? Gelingt das Dranbleiben besser? Darauf bauen wir weiter auf.

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Übersetzung in den Alltag

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Viele Familien haben bereits einen langen Weg hinter sich, wenn sie zu mir kommen. Sie suchen konkrete Unterstützung für Situationen, die immer wieder Kraft kosten.

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Genau hier liegt für mich der Wert dieser Ressource: Ich nutze Human Design als zusätzliche Perspektive für tieferes Verständnis und übersetze diese Arbeit in passende Bedingungen, Hilfsmittel und Handlungsmöglichkeiten.

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Daraus kann ein persönlich gestalteter Lernplatz entstehen, ein individueller Zugang zum Schulstoff oder eine Arbeitsweise, die bisher noch nicht versucht wurde - weil man ganz gezielt auf die Individualität eines Menschen eingehen kann.  

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Wenn du dir Unterstützung für dich selbst, dein Kind oder einen Menschen wünschst, den du begleitest, darfst du dich gerne bei mir melden. Eine Diagnose ist keine Voraussetzung.

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Wir schauen gemeinsam auf deine Fragen und entwickeln nächste Schritte für deinen Alltag.

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Herzlich
Andrea

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